Schaltbefähigung für das Bedienen und Betreiben von elektrischen Anlagen über 1 kV bis 30 kV

24. März 2013 in Allgemein, Trainings

Nutzen:

Als schaltberechtigte Elektrofachkraft für Mittelspannungsanlagen haben Sie eine besonders verantwortungs­volle Funktion, die fundierte Kenntnisse und Erfahrungen erfordert, um den sicheren Betrieb der Schaltanlagen zu gewährleisten. Weiterhin ist die Arbeitssicherheit von Personen bei Arbeiten an diesen Anlagen zu gewährleisten.

Null Fehlschaltungen = Null Unfälle

Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen in kompakter Form das notwendige Fachwissen: Die Seminarteilnehmer kennen die neuesten rechtlichen Grundlagen und sind sicher in der praxisgerechten Handhabung dieser Vorschriften. Sie lernen die technischen Zusammenhänge und die Funktionsweise von Schaltgeräten und Schaltanlagen kennen. Die fünf Sicherheitsregeln werden von Ihnen beherrscht. Ihnen sind die Bestimmungen über das Verhalten des Bedienerpersonals bewusst. Die häufigsten Ursachen für Unfälle kennen sie und wissen eine geeignete Unfallverhütung sicherzustellen. Die Stromwirkung am Menschen sind ihnen bekannt und sie wissen, was im Notfall zu tun ist. Anhand von Übungsbeispielen trainieren die Kursteilnehmer das praktische Schalten in der Schaltanlage, um die sinnvolle Umsetzung in der eigenen Anlage oder Kundenanlage zu erleichtern.

Zielgruppe:

  • Elektrofachkräfte, Techniker und Meister der Fachrichtung Elektrotechnik,
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte,
    die im Rahmen ihrer Tätigkeit Mittel- und Hochspannungsanlagen sicher bedienen und betreiben wollen.

Inhalte:

Die Unfallverhütungsvorschriften und die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften schreiben vor, dass Betriebe als Voraussetzung für das Betreiben von elektrischen Anlagen über 1 kV bis 30 kV über besonders unterwiesene Personen verfügen müssen.

Der zwei Tage dauernder Grundlehrgang “Schaltbefähigung für das Bedienen und Betreiben von elektrischen Anlagen über 1 kV bis 30 kV” vermittelt das notwendige Fachwissen und bildet Sie damit zur „schaltbefähigten Person für Schaltanlagen über 1 kV bis 30 kV“ aus.

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Aufbau und Wirkungsweise elektrischer Betriebsmittel
  • Bauweise und Schaltungen von Schaltanlagen
  • Maßnahmen zum Schutz vor elektrischem Schlag
  • Betreiben elektrischer Anlagen, Sicherheitstechnische Anforderungen
  • Verhalten des Bedienerpersonals, Schalthandlungen, Prüfungen
  • Schaltkommandos und Schaltbefehle
  • Ursachen von Unfällen und sachgerechte Unfallverhütung
  • Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen
  • Praktische Übungen in einer Schaltanlage
  • Schriftliche Erfolgskontrollel

Abschluss:

Teilnahme-Zertifikat inkl. Bescheinigung des Prüfungsergebnisses der AktivaLeben KG

Dauer:

22 Unterrichtseinheiten (16,5 h) = 2 Tage

Termine siehe Seminarkalender oder nach Vereinbarung

Kosten:

543,40 Euro Teilnehmergebühr zzgl. MwSt. entspricht:
646,65 Euro Endpreis inkl. 19 % MwSt. pro Person

Wiederkehrende Unterweisung für schaltberechtigtes Personal

17. Februar 2013 in Allgemein, Trainings

Nutzen:

Als schaltberechtigte Elektrofachkraft für Mittelspannungsanlagen haben Sie eine besonders verantwortungs­volle Funktion, die fundierte Kenntnisse und Erfahrungen erfordert, um den sicheren Betrieb der Schaltanlagen zu gewährleisten. Weiterhin ist die Arbeitssicherheit von Personen bei Arbeiten an diesen Anlagen zu gewährleisten.

Null Fehlschaltungen = Null Unfälle

In diesem Seminar werden Ihnen der aktuelle Stand der Normen und Vorschriften für das Betreiben und Bedienen elektrischer Schaltanlagen über 1 kV bis 30 kV vermittelt. Durch das Aktualisieren und Vertiefen der geltenden Vorschriften beugen Sie den täglichen Gefahren des elektrischen Stromes vor.

Mit diesem Training: “Wiederkehrende Unterweisung für schaltberechtigtes Personal von elektrischen Anlagen über 1 kV bis 30 kV” Sie frischen Ihr Wissen über potenzielle Gefahren auf, Ihnen werden Wissenslücken und riskante Verhaltensweisen bewusst. Die Optimierung der eigenen Pflichterfüllung ist hier das Ziel, die der Betriebssicherheit und Minimierung des Unfallrisikos dient.

Zielgruppe:

  • Elektrofachkräfte, Techniker und Meister der Fachrichtung Elektrotechnik,
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit,
  • Sicherheitsbeauftragte,die über eine Schaltberechtigung im Unternehmen verfügen oder eine Lehrgang zur „Schaltbefähigung für das Bedienen und Betreiben von elektrischen Anlagen über 1 KV bis 30 KV“ nachweisen können.

Inhalte:

  • Update auf aktuelle Normen und Vorschriften
  • Maßnahmen zum Schutz vor elektrischem Schlag
  • Betreiben elektrischer Anlagen
  • Sicherheitstechnische Anforderungen
  • Verhalten des Bedienpersonals
  • Schalthandlungen, Prüfungen
  • Ursachen von Unfällen und Unfallverhütung
  • Brandbekämpfung im Bereich elektrischer Anlagen
  • Praktische Übungen an Schaltanlagen

Abschluss:

Teilnahme-Zertifikat der AktivaLeben KG

Dauer:

11 Unterrichtseinheiten (8,25 h) = 1 Tag

Termine siehe Seminarkalender oder nach Vereinbarung

Investition:

275,00 Euro Teilnehmergebühr zzgl. MwSt. entspricht
327,28 Euro Endpreis inkl. 19 % MwSt. pro Person

Anmeldung und Registrierung an diese WEB-Seite

17. Februar 2013 in Allgemein, Trainings

Verehrte Leserinnen, verehrte Leser,

es betrifft Ihre persönliche Anmeldung bzw. Registrierung. Diese WEB-Seite dient dem Erfahrungs- und Wissensaustausch über technische Themen mit dem Schwerpunkt der elektrotechnischen Sicherheit. Wir berichten gerne über neue technische Möglichkeiten. Auch Berichte über technische Trainings sind immer herzlich Willkommen.

Wir erwarten jedoch, das immer reale Menschen hinter diesen Informationen stehen. Um diese Anspruch gerecht zu werden, prüfen wir jede Anmeldung bzw. Registrierung. Sollte eine getätigte Registrierung oder Anmeldung schon vom E-Mail-Namen erkennbar über eine ungültige E-Mail-Adresse verfügen, wird dieses eingetragene Konto ohne weitere Rückfragen löschen.

Daher ist es immer wichtig, das Sie bei der Anmeldung bzw. Registrierung mindestens Ihren Namen, Ihren Vornamen, eine gültige E-Mail-Adresse eintragen. Ergänzend freuen wir uns über Ihr persönliches Bild, Ihre Adresse und auch die Adresse Ihrer WEB-Seite oder WEB-Seiten. Wenn Sie diese Angaben eingetragen, können wir Sie auch gerne als Autor einstufen. Für weitere Fragen und Antworten stehen wir Ihnen gerne per E-Mail zur Verfügung.

Selbstverständlich halten wir uns an die gültigen Datenschutzregelungen.

Vielen Dank für Ihre ernsthafte Mitarbeit und Ihr Verständnis.

Franz Michael Bussmann
AktivaLeben KG
Dorfstr. 20
23714 Bad Malente

Gefährdungen durch den elektrischen Strom

15. Februar 2013 in Allgemein, Elektrofachkräfte

Zahlen belegen, dass neben Laien auch elektrotechnisch unterwiesenes Personal und Elektrofachkräfte erhebliche Fehler bei der Einschätzung der Gefährdungssituation beim Umgang mit Elektrizität begehen. Das folgt aus der Tatsache, dass beim elektrischen Strom die Möglichkeit einer direkten unmittelbaren Erkennung, Wahrnehmung und Abschätzung der Gefahr nicht möglich ist. „Mir kann nichts passieren. Ich bin Elektriker und weiß, wie ich mich richtig zu verhalten habe!“ Diese und sinngemäß gleiche Äußerungen werden von Elektrofachkräften (und jenen, die sich dafür halten) immer wieder geäußert und häufig bei gefahrenkennzeichnenden Einwendungen durch Dritte durch die Bemerkung ergänzt: „Na ja, bei Hochspannung sehen die Dinge anders aus, aber Niederspannung von 230 V kann mir nichts anhaben.“ Solche Redensarten und Denkweisen bringen Leichtsinn und mangelhaftes Fachwissen zum Ausdruck.

Ein Blick in die vergangenen beziehungsweise aktuellen Unfallstatistiken der Berufsgenossenschaft BG ETEM, die erstellt wurden vom berufsgenossenschaftlichen “Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle”, gibt einen ersten Hinweis auf die besondere Gefährdungssituation bei den Arbeiten an elektrischen Anlagen und beim Umgang mit elektrischen Betriebsmitteln. Vergleicht man die Gesamtzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle mit der Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle durch elektrischen Strom, so ist festzustellen, dass Letztere einen Anteil von etwa 1 % am gesamten Unfallgeschehen aufweisen. Vergleicht man dagegen die Zahl der bei dieser Berufsgenossenschaft jährlich auftretenden tödlichen Betriebsunfälle mit der Zahl der tödlichen Unfälle durch elektrischen Strom, so ergibt sich, dass bei rund 45 % der tödlichen Unfälle der elektrische Strom die Ursache ist. Dieser große Anteil an tödlichen Unfällen und die häufig schwerwiegenden Folgen bei Unfällen mit Verbrennungen durch Lichtbogeneinwirkung kennzeichnen die Besonderheit der Gefahren des elektrischen Stroms. Auch die Betrachtung der Arbeitsunfälle im gesamten industriellen und gewerblichen Bereich macht diese Besonderheit weiterhin deutlich. Die Sterblichkeitsrate – definiert als Anteil der tödlichen Unfälle an der jeweiligen Gesamtzahl von Unfällen einer bestimmten Art – betrug zum Beispiel im Jahr 2006 bei den Arbeitsunfällen im engeren Sinne nur rund 0,49 ‰, beim Wegeunfall rund 0,049 ‰, beim Arbeitsunfall durch elektrischen Strom betragt sie jedoch rund 2,1 ‰.

Dieser in seinem Ergebnis bestürzende Vergleich sollte stets mahnender Hinweis sein, die Gefährlichkeit des unsachgemäßen Umgangs mit der Elektrizität allgemein und insbesondere die Gefahren beim Einsatz ungeeigneter und schlecht gewarteter elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nicht zu unterschätzen. Die Gefährdungssituation beim Arbeiten an elektrischen Anlagen oder in ihrer Nahe und die Gefahren beim Umgang mit elektrischen Betriebsmitteln sind von einer Reihe von Merkmalen der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel und der daran (oder damit) tätigen Personen abhängig; hierauf soll in den nächsten Beiträgen näher eingegangen werden.

Die fünf Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0105

14. Februar 2013 in Allgemein, Trainings

Nutzen:

Häufige Aussage einer Elektrofachkraft: „Warum soll ich abschalten! Es passiert mir sowie nichts!“ Und es kommt zufälligerweise beim Arbeiten unter Spannung zum Kurzschluss! Dann wird ohne Vorwarnung und Rücksicht auf die Betroffenen abgeschaltet!

Schade!!!

Laut Unfallverhütungsvorschriften (BGV A3) sind Arbeiten unter Spannung nur in Ausnahmen (zum Beispiel beim Messen) erlaubt. Die Einhaltung der fünf Sicherheitsregeln gemäß DIN VDE 0105 sorgt für ein sicheres Arbeiten an elektrischen Anlagen und vermitteln den Laien Fachkompetenz.

Für die Praktiker in den Betrieben werden im Seminar wertvolle Erläuterungen und Hinweise für Ihre tägliche Arbeit gegeben und ihr Sicherheitsbewusstsein geschärft.

Zielgruppe:

  • Elektrofachkräfte, Techniker und Meister der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Sicherheitsbeauftragte

Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen
    • ArbSchG
    • BetrSichV
    • BGV A1, A3
    • DIN VDE 0105
  • Die fünf Sicherheitsregeln
    • „Freischalten“
    • „Gegen Wiedereinschalten sichern“
    • „Spannungsfreiheit feststellen“
    • „Erden und Kurzschliessen“
    • „Benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken bzw. abschranken“
  • Begriffe
    • Elektrofachkraft
    • elektrotechnisch unterwiesene Person
    • verantwortliche Elektrofachkraft
    • befähigte Person zur Durchführung elektrischer Prüfungen
  • Mess- und Prüfverfahren
  • Erfahrungsaustausch

Abschluss:

Teilnahme-Zertifikat der AktivaLeben KG

Dauer:

11 Unterrichtseinheiten (8,25 h) = 1 Tag

Termine siehe Seminarkalender oder nach Vereinbarung

Kosten:

220,00 Euro Teilnahmegebühr zzgl. MwSt. entspricht
261,80 Euro Endpreis inkl. 19 % MwSt. pro Person

Einsatz von verantwortlichen Elektrofachkräften

13. Februar 2013 in Allgemein, Trainings

Nutzen:

Die Betreiberhaftung greift immer bei elektrischen Anlagen in der Bundesrepublik Deutschland. Das heißt, wenn Sie als Unternehmer oder als Geschäftsführer einer Kapital- oder Personengesellschaft eine elektrische Anlage im Gebäude haben, haften Sie persönlich bei allen Schäden, die durch die Anlage verursacht werden. Die Verantwortung können Sie durch den Einsatz von verantwortlichen Elektrofachkraft im Unternehmen delegieren.

Die verantwortliche Elektrofachkraft hat die verantwortungsvolle Aufgabe, die fundiertes fachliches Wissen und Erfahrung erfordert, den sicheren und vorschriftsmäßigen Betrieb von elektrotechnischen Anlagen und Geräten (Betriebsmittel) zu gewährleisten.

Dieser Lehrgang zeigt umfassend auf, welche Aufgaben und Pflichten die verantwortliche Elektrofachkraft übernimmt und wie diese in der Unternehmensstruktur einzugliedern ist. Für die bestellte verantwortliche Elektrofachkraft im Unternehmen wird der Umfang der ihr übertragenen Fach- und Führungsverantwortung gemäß DIN VDE 0105, BGV A1 und BGV A3 aufgezeigt. Sie erfahren, worauf es bei einer ordnungsgemäßen Unterweisung in ihrem Aufgabenbereich ankommt und wie sie bei der Erstellung von fachbezogenen Betriebsanweisungen vorgeht. Sie erkennen ihr Aufgabengebiet bei der Beurteilung und Sicherstellung des ordnungsgemäßen Zustandes elektrischer Anlagen und Betriebsmittel und lernen welche Vorschriften es dabei zu beachten gilt. Es wird ein Leitfaden zur Gefährdungsanalyse präsentiert.

Es werden konkrete Arbeitshilfen für das Umsetzen der Verpflichtungen in die betriebliche Praxis angeboten, indem man entsprechende Checklisten für den betrieblichen Alltag erarbeitet.

Zielgruppe:

  • Unternehmer, Geschäftsführer, Betriebsleiter, Abteilungsleiter
  • Elektrofachkräfte, Techniker und Meister der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Sicherheitsbeauftragte

Inhalte:

  • Verpflichtungen nach gesetzlichen Vorschriften und technischen Normen
  • Aufgaben und Pflichten nach den DIN-VDE-Bestimmungen (Anerkannte Regeln der Technik)
  • Unterweisung – örtliche Einweisung der eigenen Mitarbeiter, der Mitarbeiter von Fremdfirmen
  • Dauer, Häufigkeit, Inhalt und Dokumentation innerbetrieblicher Unterweisungen
  • Themenliste für wiederkehrende Unterweisungen nach der BGV A1, § 4.1
  • Erstellen von fachbezogenen Betriebsanweisungen
  • Sicherstellen des ordnungsgemäßen Zustandes elektrischer Anlage und Betriebsmittel durch das Prüfen
  • Umfang, Fristen, Dokumentation von Prüfungen an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln
  • Werkstattausrüstung unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer und wirtschaftlicher Aspekte

Abschluss:

Teilnahme-Zertifikat der AktivaLeben KG

Dauer:

11 Unterrichtseinheiten (8,25 h) = 1 Tag

Termine siehe Seminarkalender oder nach Vereinbarung

Investition:

286,00 Euro Teilnehmergebühr (zzgl. MwSt.) entspricht
340,34 Euro Endpreis inkl. 19 % MwSt. pro Person.

Technische Trainings

12. Februar 2013 in Allgemein, Trainings

In eigener Sache zum Thema “Technische Trainings”:

Heute zeichnet sich ein produktiver und unternehmerisch denkender Mitarbeiter dadurch aus, dass er sich seinen persönlichen Vorsprung durch Fachwissen und Fertigkeiten sichert und diese erfolgreich in der Praxis nutzt.

Der mittelbare und langfristige wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt unmittelbar von seinen qualifizierten und engagierten Mitarbeitern ab.

Den Wissensvorsprung im beruflichen Alltag zu erhalten, ist hier die hohe Kunst für alle Beteiligten.

Dabei möchten wir, die AktivaLeben KG, Sie und Ihre Mitarbeiter durch unsere technischen Trainings unterstützen.

Unsere Aufgabe ist es für Sie:

  • Neues und bekanntes Wissen immer wieder auf den Punkt bringen!
  • Neues Wissen in neue praxisorientierte Fertigkeiten von Teilnehmern umsetzen zu lassen!
  • Bedarfsorientiertes und Zielgruppen gerechtes Handeln in Lern- und Lehrprozessen einzusetzen!

Für Sie bedeutet es, Sie können wirksame und Zeit optimierte Trainings preiswert buchen.

Für diese Form der hoch effektiven technischen Trainings benötigen bestimmte (Umgebungs-)Bedingungen, die Sie uns stellen können oder die wir für Sie und Ihre Mitarbeiter über unsere Partner bundesweit zur Verfügung stellen. Sprechen Sie uns für ein konkretes Angebot an oder nutzen Sie unseren Beschreibungen der technischen Trainings als Leitfaden für die Planung Ihrer Weiterbildungsveranstaltungen, damit Ihr Unternehmen weiterhin erfolgreich im Wettbewerb bestehen.

 

Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Franz Michael Bussmann
staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Elektrotechnik
Ausbilder und Trainer Bereich Elektrotechnik
Gast-Innungsmitglied der Elektro-Innung Ostholstein
Mitglied der Wirtschaftsvereinigung Malente e.V.
Seminarbeauftragter des Landgesinnungsverbandes Elektro- & Informationstechnik Schleswig-Holstein
persönliches Mitglied des VDE (VERBAND DER ELEKTROTECHNIK ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.)

Wie kann ich als elektrotechnische Laie für die elektrische Sicherheit im Betrieb sorgen?

11. Februar 2013 in Allgemein, Elektrofachkräfte, Gebäudetechnik

Betreiberhaftung

Als Betreiber (Geschäftsführer, Inhaber oder gesetzlicher Vertreter) der elektrischen Anlagen in meinem Unternehmen habe ich unabhängig von meiner persönlichen Eignung dafür sorgen zutragen, dass die von mir betriebene elektrische Anlage sicher ist. Die Rolle als Betreiber habe ich immer dann, wenn ich der Eigentümer oder der Nutzer der elektrischen Anlage bin! Was zählt als elektrische Anlage? Alle Einrichtungen, wie Beleuchtung, Lüftung, Heizung, usw. im Gebäude oder in Aussenalagen, die mit elektrischer Energie betrieben werden.

Elektrotechnische Laie

Wenn ich keine oder nur wenige oder nicht ausreichend Kenntnisse über die elektrotechnische Beschaffenheit oder die funktionalen Eigenschaften der vielen elektrotechnischen Betriebsmitteln, aus der meine elektrische Anlage besteht, werden Sachverständige davon ausgehen, dass ich die elektrische Anlage nur dienen und nutzen kann. In diesem Fall nehme ich die Rolle des “elektrotechnische Laien” an.

Elektrische Sicherheit im Betrieb

  • Elektrische Anlagen gehören zu den überwachungspflichtigen Anlagen gemäß den Technischen Regeln für Betriebssicherheit  (TRBS). Überwachungspflichtigen Anlagen werden in regelmäßigen Abständen durch sachkundiges Personal geprüft.
  • Im Betrieb des Unternehmens verschärft sich die Situation. Hier kommen die Unternehmerpflichten für den Unternehmer beziehungsweise der gesetzlichen Vertreter hinzu. Führungskräfte stehen auch in der Verantwortung der Unternehmerpflichten.
  • Es besteht aus Unternehmersicht die latente Gefahr des Organisationsverschulden. Diesem Risiko kann der Unternehmer durch eine zentralisierte und gerichtsfeste Dokumentation entgehen.
  • Konkret können nur verantwortliche Elektrofachkräfte und entsprechende Fachkräfte für Arbeitssicherheit Licht in die Welt der Gesetze, Vorschriften und Normen bringen.
  • Wird das juristische Risiko im Unternehmen ignoriert, kann dieses Verhalten im Fall eines noch so leichten Unfalls im Extremen das “AUS” des Unternehmens bedeuten.
  • Der Ausbilder und Trainer der AktivaLeben KG, Franz Michael Bussmann (verantwortliche Elektrofachkraft der AktivaLeben KG) hat für Unternehmen, die optimal Vorsorgen möchten, eine entsprechendes Trainings  entwickelt.

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren, können Sie sich hier bei dieser Seite (http://www.technische-trainings.de) registrieren oder herhalten mehr Info über den Lehrgang: “Einsatz von verantwortlichen Elektrofachkräften”.

 

Strom und Wärme aus einer Hand

10. Februar 2013 in Gebäudetechnik

Die Energieversorgung des Hauses bzw. der Wohnung gewinnt für viele Mitmenschen immer mehr an Bedeutung. Die Kosten für die Heizung (Wärme), den Strom steigen kontinuierlich ohne das ein Preisstop mit den heute üblichen Heizungssystemen und der heutigen Struktur der zentralen Stromversorgung abzusehen ist. Die Zeit ist reif für neue wirtschaftliche Lösungen, so die allgemeine Meinung.

Hier steigt der Informationsbedarf nicht nur des Hausbauers sondern auch vieler Hauseigentümer. Auch im kommende Wettbewerb des Wohnungsmarktes wird die „zweite Miete“ zum entscheidenden Kriterium für den zukünftigen Mieter. Über das Internet und in der allgemeinen Literatur und auch in der Fachliteratur werden viele aber auch zum Teil widersprüchliche Informationen angeboten. Viele Kunden sind verunsichert. Kunden suchen Lösungen, die Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit bieten!

Hier kann der Elektrofachbetrieb kompetente Lösungen für die Energieversorgung von Gebäuden anbieten, die von Kosten/Nutzen-Faktor deutlich wirtschaftlicher ist als alle andere Lösungen am Markt.

Langfristige Kundenbindung durch umfassende Beratung und Betreuung ist das Zauberwort. Fachwissen sachgerecht einsetzen, Risiken aufdecken, Investitionen kalkulieren und Erträge darstellen, Komfort aufzeigen, Nutzen für den Kunden auf den Punkt bringen, damit man dann die vorgeschlagene Technologie als einziger Anbieter beim Kunden realisiert.

Welche Technik eignet sich besser als die Nutzung der Sonnenenergie! Der grundsätzliche Nutzen muss nicht mehr erklärt werden. Die Akzeptanz ist mittler Weile sehr hoch. Als E-Handwerker arbeitet man nur den besonderen Nutzen seiner angebotenen Anlage heraus.

Neue Partner bieten hier umfassenden Hilfestellung.

Erstes Beispiel: Mit Sonnenkollektoren, die Strom und Wärme erzeugen. Der Kunden muss sich nicht mehr zwischen Wärme und Strom entscheiden, sondern kann beiden Energieformen nutzen. Durch die Nutzung der Wärme über den Kollektor bleibt die Temperatur weites gehen konstant und der Stromertrag steigt dadurch per Modul. Die Module können dann durch weitere sinnvolle Komponenten je nach Kundenwunsch bzw. Bedarf ergänzt werden.

Zweites Beispiel: Installationsfehler und zu geringe Modulwerte bei der Stromerzeugung durch die Module lassen sich mit geeigneter Messtechnik schnell und einfach feststellen als auch professionell dokumentieren. Hier bei werden nicht nur die elektrischen Werten auf der Modulseite sondern auch hinter dem Wechselrichter (Netzeinspeisung) erfasst. Selbstverständlich gehören die Erfassung der solaren Einstrahlung und die Temperaturen der Umgebung und der Module dazu.

Möchten Sie sich als Elektrofachbetrieb in diesem Bereich spezialisieren, dann bieten wir hier im Portal www.technische-trainings.de umfassende organisatorischen und technische Informationen, Softwaretools und Schulungen in Zusammenarbeit von verschiedenen Hersteller an. Melden Sie sich bei uns im Portal an, damit Sie immer über unsere Aktivitäten in diesem Bereich informiert sind. Bei Bedarf kontaktieren Sie uns per E-Mail: orga@technische-trainings.de .

Was bringt die Gebäudeleittechnik bzw. Gebäudeautomation?

23. August 2012 in Gebäudetechnik

Kunden halten sich seit Jahren mit Investitionen in die elektrischen Anlagen Ihrer Gebäude bzw. Häuser zurück. Es wird nur die „notwendigsten“ Arbeiten beauftragt.  So lange alles funktioniert, braucht auch nichts geändert oder instand gehalten werden. Ein „Mehrwert“ in der Haustechnik wird scheinbar nicht gewünscht. Sicherheitstechnische Prüfungen, wie zum Beispiel der E-Check, sind anders wie bei Fahrzeugen gesetzlich nicht vorgeschrieben. Selbst die Versicherungsunternehmen, die Gebäude versichern, sind an der Durchführung solche Prüfungen nicht interessiert.

Warum sollte sich Elektrofachbetrieb sich mit diesem Thema beschäftigen?

Ein wichtiger und zentraler Kommunikationspunkt ist heute immer noch das Fernsehgerät für uns. Hier zeigt sich eine enorme Investitions- und Preisbereitschaft. Jeder weiß, das man mit dem Fernsehen nicht nur die Programme der Rundfunk und Fernsehanstalten empfangen kann. Diese Geräte mutieren von Hause aus schon zu Multimediacenter. Damit ist der Weg nicht mehr weit zum Multi-Funktions-Center (MFC).

Ein Beispiel: „Mein Lieblingssendung läuft und es klingelt an der Haustüre. Wer stört den da schon wieder! Muss ich jetzt aufstehen und zur Tür gehen, um nach zuschauen?“ Ein typische Situation im deutschen Haushalten. Wie schön ist es dann, ich kann per Fernbedienung oder per Tastatur nach schauen, wer an der Türe ist und eventuell auch kurz mit dem Besucher sprechen, gegebenenfalls auch die Türe öffnen. Der Postbote kommt fast jeden Tag ins Haus! Der Lieferservice kann die Ware dann auch im Flur abstellen.

Der Nutzen ist hier für uns auf Anhieb erfassbar. Der Mehrwert wird direkt an dem für uns vertraute Kommunikationssystem Fernsehen gebunden. Es ist ein kleiner Schritt und auch eine „kleine“ Investition. Dieses System kann man natürlich auf viele andere Bereiche des Hause aus dehnen.

Baumärkte, Versandhändler können nur „Insellösungen“ anbieten und keine vernetzten Systeme. Hier liegt die zukünftige Stärke des Elektrofachbetriebs. Wenn wir erkannt haben, das vernetzte System im Haus nicht nur mehr Komfort bringen, sondern auch effizient mit Energie umgehen, dann werden wir einen gut informierten Elektrofachbetrieb schätzen. Das heißt, wir erkennen den richtigen Fachbetreib in der Kundenkommunikation, von der technikorientierten zur Kundennutzen-orientierten Kommunikation. So solltes heißen: “Wir bieten keine Produkte, bieten Lösungen mit vernetzten Produkten.”

Wie kann eine solche Lösung zum Beispiel aussehen:

Selbstverständlich kann ich als E-Handwerker mit der Bild-in-Bild-Technik eines Fernsehgerätes und eines entsprechenden Türsprechstation dem Kunden eine zufriedenstellenden Lösung bieten. Die Funktion des Türöffnens kann entweder mit einem System auf der Gebäudeautomatisation kommen oder eine kleine unabhängige Steuerung sein.

Bei dieser Lösung steht Komfort im Vordergrund und nicht so sehr die Energieeffizienz. Nur wenn der Kunde sich an der neuen Art der Kommunikation gewöhnt, das fragt er dieser auch weiter. Weitere Beispiele sind: Heizungssteuerung, Verbrauchdatenerfassung, Zutrittskontrollsysteme, Raumüberwachung, Aussenüberwachung, Anwesenheitssimulation, Optimierung der Beleuchtungstechnik, Verschattungseinrichtungen, Überwachung von Küchengeräten, Freischaltungen von Räumen zur Reduzierung von Elektrosmog und vieles mehr.

Mit diesem Artikel kann ich das Thema Gebäudeleittechnik nur anreissen. Ich möchte jedoch mit Ihnen, verehrte Leser, gemeinsam geplante oder auch realisierte Lösung darstellen und diskutieren. Anregungen geben, die Zusammenarbeit fördern und neues Wissen in Ihren Betrieb bringen, damit wir alle als E-Handwerker unsere Kunden weiterhin technisch auf höchsten Niveau bedienen können und keine Preisdiskussionen führen.